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IM BLICKPUNKT

Verpflich­tung der öffentlichen Verwaltungen zur elek­tronischen Kommunikation - Einheitsschalter für gewerbliche Tätigkeiten - SUAP - neue Verfahren

Mit dem Verstreichen der von Art. 17 des De­krets des Präsidenten des Ministerrates vom 13.11.2014 vorgesehenen Übergangsfrist zur Anwendung der technischen Vorschriften für die Erstellung von Verwaltungsdokumenten in elek­tronischer Form sind die öffentlichen Verwaltun­gen ab dem 11. August 2016 unter anderem dazu verpflichtet, fast ausschließlich in elektroni­scher Form zu kommunizieren.

Die Kommunikation zwischen der öffentlichen Verwaltung und den Unternehmen wird demnach ab dem besagten Datum vom 11. August 2016 ausschließlich über den Einheitsschalter - SUAP erfolgen für alle jene Bereiche, die bereits im Einheitsschalter verfügbar sind und nachfolgend angeführt werden:

  • Herstellung, Verarbeitung und öffentlicher Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten (sog. Direktvermarktung)
  • Urlaub auf dem Bauernhof
  • Friseure, Schönheitspfleger, Kosmetiker und Nageldesigner
  • Handel
  • Private Vermietung von Gästezimmern und möblierten Ferienwohnungen
  • gastgewerbliche Schank- und Speisebetriebe

Die Kommunikation zwischen der öffentlichen Verwaltung und den Unternehmen für Bereiche und Verfahren, die nicht im Einheitsschalter - SUAP verfügbar sind, muss ab 11. August 2016 hingegen über zertifizierte E-Mail erfolgen.

Die Unternehmen des Gemeindegebiets werden darauf hingewiesen, dass sie sich für die Durchführung von Meldungen über den Einheitsschalter - SUAP auch an ihre Interessensverbände (hds, Südtiroler Bauernbund, lvh, VPS u.a.) oder an Wirtschaftsberater wenden können.

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